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In Bezug auf die Zölle gemäß Abschnitt 301 wurden Textilprodukte von 25 % auf 7,5 % gesenkt.

2026-05-20

Die Zollpolitik der USA gemäß Abschnitt 301 ist seit langem ein großes Problem für die globale Textillieferkette. Jüngste Marktdiskussionen deuten darauf hin, dass „die Textilzölle gemäß Abschnitt 301 von 25 % auf 7,5 % gesenkt werden könnten“. Basierend auf öffentlich zugänglichen US-Informationen wurde jedoch keine offizielle Politik gefunden, die auf eine umfassende Kürzung für die Textilindustrie hindeutet. In der Vergangenheit galt für bestimmte Produkte ein Steuersatz von 7,5 % und nicht eine allgemeine Ermäßigung von 25 %.

Wenn der Anteil von Produkten aus leicht dehnbarem Oxford-Gewebe letztendlich von 25 % auf 7,5 % reduziert würde, könnten die Auswirkungen auf die Branche erheblich sein. Niedrigere Zölle würden die preisliche Wettbewerbsfähigkeit verbessern und die Beschaffungskosten für US-Käufer senken, was möglicherweise die Erholung der Auftragslage beschleunigen würde.

Auch die Lieferkettenlandschaft könnte sich verändern. Aufgrund der Zölle gemäß Abschnitt 301 verlagerten viele US-Käufer ihre Beschaffung nach Vietnam, Indien und Bangladesch. Niedrigere Zölle könnten es chinesischen Lieferanten ermöglichen, aufgrund ihrer ausgereiften Lieferketten, stabilen Qualität und schnelleren Lieferfähigkeit einige Aufträge zurückzugewinnen.

Darüber hinaus könnten sich die Gewinnmargen verbessern. Viele Hersteller haben bisher einen Teil der Zolllast übernommen, um Kunden zu binden. Niedrigere Tarife könnten die Rentabilität steigern oder Raum für wettbewerbsfähigere Preise schaffen.

Allerdings reichen Zollvorteile allein für ein langfristiges Wachstum nicht aus. Die Industrie für Oxford-Stoffe mit geringer Dehnung muss sich weiterhin auf nachhaltige Materialien, recycelte Fasern, funktionelle Beschichtungen und Produktdifferenzierung konzentrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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